Kunst als pädagogisches Mittel

Projektleitung: Frau Rbayti

Wenn Kinder sich zwischen dem Spielen mit der Playstation und dem Arbeiten an einem Kunstbild entscheiden müssten,  dann fiele die Entscheidung leider Gottes zu 99 % auf das mediale Instrument. Es ist eben einfacher und bequemer den Joystick in die Hand zu nehmen und stundenlang zu spielen. Von einem Level zum anderen werden die Kinder geführt und selbst merken sie nicht, wie Stunden vergangen sind. Das ist eben der Gang der Zeit, der Fortschritt.

Aber manchmal müssen eben Kinder auch an ganz schöne Dinge des Lebens herangeführt und erinnert werden. Wenn sich Kinder nämlich für die Kunst-Projekte der BFA anmelden können, dann ist der Andrang sehr hoch, denn die künstlerische Betätigung in unseren Projekten fordert Phantasie und Kreativität und lässt die Kinder eben auch Dinge realisieren, die greifbar für sie sind. Dinge, auf die sie selbst und andere sehr stolz sind.

Wir loben Kinder bewusst, stellen die Kunstwerke für die Öffentlichkeit aus und lassen Kinder das Gefühl erfahren, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Das Loben erfolgt über Wochen und so fällt es dann auch den Kindern einfacher, sich für das nächste Projekt zu begeistern. Denn wenn wir ehrlich sind, dann möchte doch jeder Mensch für seine Arbeit gelobt werden. Es ist die Anerkennung, die ein schönes Gefühl in einem entstehen lässt und das möchte man oft fühlen. Und wenn man stundenlang vor der Playstation hockt, dann fühlt man nichts. Den Unterschied kennen dann auch die Kinder nach der Teilnahme an unseren Projekten.

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